Pfarrei

Pfarrgemeinde St. Josef

 

Pfarrkirche St. Josef zu Schwalmstadt Ziegenhain

Die Katholische Kirchengemeinde St. Josef, Ziegenhain kann auf eine bald 110 jährige Geschichte zurückblicken. Bis damals waren die Katholiken im Kreis Ziegenhain seelsorgerisch nach Neustadt orientiert. Doch der Besuch des dortigen Sonntagsgottesdienstes war mit großen Schwierigkeiten verbunden und insbesondere der Transport der katholischen Häftlinge der Ziegenhainer Strafanstalt ein lästiges Sicherheitsrisiko.

Im Oktober 1956 war die feierliche Grundsteinlegung für eine neue katholische Kirche in Ziegenhain. Die am 16. Juni 1957 geweihte Pfarrkirche St. Josef ist neben dem Dom in Fritzlar die einzige Doppelturmanlage im Schwalm-Eder-Kreis. Umständehalber ist die Kirche nicht geostet, sondern nach Süden ausgerichtet. Beachtenswert ist die Einrichtung des Altarraumes mit Altar, Ambo, Taufbecken und Tabernakelsäule aus grünem Anröchter Dolomit, allesamt ganz aus massiven Quadern, grob bis fein gespitzt. Sie sind eine Arbeit der Steinmetzwerkstatt Heidenreich in Trutzhain. Die schwere Sonne im Hintergrund, die den Tabernakel wie eine Gravida aufnimmt, imponiert durch ihre feinbossierten Grate, die die Sonnenstrahlen stilisieren.

Es besteht ein bis heute reges Gemeindeleben um das mittlerweile zum Kloster umgebaute ehemalige Missionshaus und spätere Pfarrhaus. Jetzt gehört St. Josef zum Pastoralverbund Maria Hilf - Schwalmstadt. Die Seelsorge liegt derzeit in den Händen von 3 Patres der örtlichen Oblatenkommunität, einer Niederlassung der Mitteleuropäischen Oblaten der Maria Immaculata (OMI).

Im Jahr 2014 wurde die Kirche im Innen- und Außenbereich gründlich renoviert. Es bedurfte der Umsetzung aktueller Vorgaben und Notwendigkeiten, auch hinsichtlich des Gebäudeschutzes, der Sicherheit und der Barrierefreiheit.

Mit der Urkunde vom Bischof Heinz Josef Algermissen aus Fulda vom 01.01.2015 wurde das Pfarrgebiet um das Gebiet der Filialkirche St. Johannes der Täufer, bis jetzt Seelsorgestelle, vergrößert.

Quellen: Chronik 1903-2003 von Heinrich Schöning. Dr. Michael Rickert

Geistliche der Gemeinde:
1952 (1959) – 31.10.1975 Pfarrer Karl Hohmann
01.11.1975 – 31.10.1976 Pfarrer Anton Weczerek
01.11.1976 – 31.12.1985 Pfarrer Manfred Buse (Krankheitsvertretung Pfarrer Ewald Biedenbach vom 26.11.1980 – 01.02.1982)
01.01.1986 – 14.08.1987 Pfarrer Frankbert Müller
15.08.1987 – 28.02.1989 Pfarrer Eligiusz Woszek
01.03.1989 – 31.07.2007 Pfarrer Diethelm Vogel
01.08.2008 – 31.07.2009 Pfarrer Michael Brüne
01.08.2009 - Pfarrer P. Piotr Pasko OMI

 

Filialkirche St. Johannes der Täufer in Frielendorf (Homberger Str. 3)

Unsere Kirche wurde nach ca. einjähriger Bauzeit am 26. Juni 1955 durch Herrn Domkapitular Hunstinger in einem feierlichen Gottesdienst unserem Kirchenpatron Hl. Johannes der Täufer geweiht. Der Spatenstich erfolgte durch 15 Schüler und Studenten aus Brüssel und zwei Patres, Mitglieder des Bauordens, am 17. August 1954. Die feierliche Grundsteinlegung begleitete Herr Pfarrer Weinrich aus Homberg am 11. September 1954. Zuvor diente der Saal des Gasthauses Scholl als Kirche. Das große Altarkreuz, die Figur des Kirchenpatrons, die Füllungen und das Ornamentfries des Altars wurden von dem damals hierher verschlagenen Künstler Paul Halbhuber geschaffen. Die Bilder des Kreuzweges wurden von dem bekannten Maler Vincent Burek aus Ziegenhain gemalt und schon 1949 geweiht. Die Statue der Jungfrau von Banneux, der Jungfrau der Armen, ein Geschenk belgischer Kinder, wurde am 12. August 1955 übergeben. Im Jahr 1956 wurde der von der Firma Heidenreich in Trutzhain gefertigte Taufstein aufgestellt.

Die Kirchengemeinde verfügt seit Oktober 1958 als in einem feierlichen Hochamt das „Glockenfest“ gefeiert wurde über zwei Stahlglocken, die ihr zuvor von einer Firma aus Freudenberg (Krs. Siegen) geschenkt wurden. 1960 wurde ein neuer Beichtstuhl geliefert. Die bunten Glasfenster wurden im Jahr 1966 eingebaut. Sie zeigen den guten Hirten, die Heilige Elisabeth, den Heiligen Clemens Maria Hofbauer, den großen Heiligen der Südmährer und die Heilige Hedwig, Schutzpatronin Schlesiens und biblische Szenen aus dem Leben Mariens. Möglich wurde diese für eine kleine Diasporagemeinde ungewöhnliche Ausstattung durch eine große Spende aus Holland, der Heimat unseres Pater Urban.

Die Muttergottesstatue am Seitenaltar stammt aus einer Werkstatt in Kevelaer. 1979 wurde die Orgel angeschafft. Es wurden immer wieder Reparaturen, Veränderungen und Anschaffungen in und an der Kirche unternommen.

Die letzte große Gesamtrenovierung und Umgestaltung fand 1998 statt.

Seit dem 01. Januar 2015 wurde nach der Umpfarrung unsere Kirchengemeinde von einer Seelsorgestelle zur Filialkirche der Pfarrei St. Josef in Schwalmstadt-Ziegenhain im Pastoralverbund Maria Hilf Schwalmstadt ernannt worden.


Geistliche in Frielendorf:

1934-1946 Pfr. Moritz Weinrich
1946-1964 Pfr. Georg Exner
1964-1987 Pfr. Pater Urban Westerwoudt
1987-1989 Pfr. Eligiusz Woszek
1989-2008 Pfr. Diethelm Vogel
2008-2009 Pfr. Michael Brüne
2009 - Pfr. Pater Piotr Pasko OMI

  •  
    Marienfeste
     
    PV Gebetsnacht
     
    Taize Andacht
     
    Familiengottesdienst
     
    PV Seniorennachmittag
     
  •  
    Beichtgelegenheit
     
    Stiftung "Frauen in Not"
     
    PV Zeltlager
     
    Ehe-Familienbaratung
     
    Ministrantentreffen
     
  •  
    Krankenbesuch
     
    Christliches Begräbnis
     
    Ewige Anbetung
     
    Gottes Wort
     
    EKO Vorbereitung 2018
     
 

Kontakt

Pastoralverbund

Maria Hilf Schwalmstadt

Steinweg 51
34613 Schwalmstadt

Tel. 06691-3227

Fax: 0661-6099

PV Büro - Öffnungszeiten

Montag, Mittwoch, Freitag: 9.00 - 12.00 Uhr


Dienstag, Donnerstag: 16.00 - 18.00 Uhr



In den Schulferien:


Dienstag, Donnerstag: 15.00 - 18.00 Uhr

 

Gottesdienste

Samstag 16.00 Uhr Vorabendmesse am 1. und 3. in Schrecksbach. St. Bonifatius
Samstag 16.00 Uhr Vorabendmesse am 2. und 4. in Oberaula, Herz Jesu
Samstag 17.00 Uhr Vorabendmesse in Jesberg, St. Bonifatius
Samstag 18.00 Uhr Vorabendmesse in Frielendorf, St. Johannes der Täufer
Samstag 18.00 Uhr Vorabendmesse in Gilserberg, Maria Hofbauer
Sonntag 09.30 Uhr Heilige Messe in Trutzhain, Maria Hilf
Sonntag 10.15 Uhr Heilige Messe in Treysa, Hl. Geist
Sonntag 10.30 Uhr Heilige Messe in Neukirchen, St. Adalbert
Sonntag 11.00 Uhr Heilige Messe in Ziegenhain, St. Josef
Sonntag 11.00 Uhr Heilige Messe in Zimmersrode, St. Peter
Dienstag 18.00 Uhr Heilige Messe in Frielendorf, St. Johannes der Täufer
Mittwoch 10.00 Uhr Heilige Messe in Jesberg, St. Boniatius
Mittwoch 18.00 Uhr Heilige Messe in Ziegenhain, St. Josef
Mittwoch 18.00 Uhr Heilige Messe in Treysa, Hl. Geist
Donnerstag 09.30 Uhr Heilige Messe in Trutzhain, Maria Hilf
Donnerstag 18.00 Uhr Heilige Messe in Zimmersrode, St. Peter (im Wiinter um 17.00 Uhr)
Freitag 09.00 Uhr Heilige Messe in Treysa, Hl. Geist
Freitag 18.00 Uhr Heilige Messe in Neukirchen, St. Adalbert
 
 

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